5 Fakten über das Endocannabinoid-System

Angstzustände, Schmerzen, Schlafstörungen, Verdauungsprobleme, Depressionen, Kopfschmerzen, Übelkeit… die Liste der Symptome, bei denen CBD als hilfreich gilt, ist praktisch endlos. Der Grund, warum CBD so viele verschiedene Vorteile bietet, liegt an unserem körpereigenen Endocannabinoid-System, mit welchem CBD interagiert.

Das ECS (Endocannabinoid-System) wird auch als das „Hauptregulierungssystem“ des Körpers bezeichnet und scheint nach bisherigem Stand der Wissenschaft einen erheblichen Einfluss auf unsere Gesundheit und die Balance unserer Körpersysteme zu haben.

 

Hier kommen fünf interessante Fakten über das Endocannabinoid-System:

1. Das Endocannabinoid-System stellt seine eigenen Versionen der Cannabis Wirkstoffe CBD und THC her

Wenn es um Cannabinoide geht, gelten CBD und THC als bekannt. Diese Art der Cannabinoide werden als Phytocannabinoide bezeichnet, da sie aus Pflanzen stammen. Doch der Körper produziert auch körpereigene Cannabinoide, sogenannte Endocannabinoide (endogen: im Körper selbst, von innen kommend). Die beiden Haupt-Endocannabinoide 2-Arachidonoylglycerin (2-AG) und Anandamid (AEA) haben ähnliche Auswirkungen auf den Körper, wie die bekannten Phytocannabinoide. Anandamid, welches an denselben Rezeptoren wie THC andockt, trägt sogar den Beinahmen „Glücksmolekül“.

Interessanterweise entdeckten Wissenschaftler Phytocannabinoide, bevor sie Endocannabinoide und überhaupt erst das ganze Endocannabinoid-System entdeckten. Tatsächlich führte die Untersuchung der Auswirkungen von CBD und THC auf den Körper zur Entdeckung der körpereigenen Cannabinoide AEA und 2-AG, sowie des ECS als Ganzes.  

 

2. Das Endocannabinoid-System funktioniert leider nicht immer so, wie es sollte

Leider sind die natürlichen Endocannabinoidspiegel unseres Körpers nicht immer so hoch, wie sie sein sollten oder der Endocannabinoid-Tonus ist zu niedrig. Wissenschaftler haben bereits Begriffe wie den klinischen Endocannabinoid-Mangel geprägt. Demnach wird ein fehlerhaft funktionierendes ECS mit einer Reihe gesundheitlicher Probleme in Verbindung gebracht.

 Endocannabinoidsystem

 

3. Sie benötigen Fett, damit das Endocannabinoid-System orndungsgemäß funktioniert

Wir wissen, dass unser Körper seine eigenen Cannabinoide über das ECS produziert. Aber wie macht er das? Tatsächlich werden Endocannabinoide aus Omega-3-Fettsäuren synthetisiert. Das bedeutet für uns, dass unsere Nahrung für ein gut funktionierendes Endocannabinod-System von Bedeutung ist. Omega-3-Fettsäuren finden Sie beispielsweise in Nüssen und Samen, oder auch in fetten Meeresfischen wie Lachs, Hering, Thunfisch. Bei einer ungenügenden Aufnahme gesunder Fette besteht das Risiko eines Endocannabinoid-Mangels.

 

4. Die Bedeutung Ihrer Trainingsroutine für Ihr Endocannabinoid-System 

Neben einer gesunden Ernährung spielt auch die Bewegung eine große Rolle für ein gut funktionierendes Endocannabinoid-System. Das ECS könnte auch erklären, warum wir uns nach dem Training so gut fühlen. In dieser Studie aus dem Jahr 2015 konnten Forscher nachweisen, dass das nach dem Training auftretende Gefühl von Euphorie oder „Läuferhoch“ vom Endocannabinoid-System abhängt. Eine andere Studie konnte zeigen, dass Sport die Empfindlichkeit des CB1-Rezeptors erhöhen kann.

 

5. Allumfassendes Endocannabinoid-System

Das Endocannabinoid-System wurde nicht nur beim Menschen gefunden. Auch bei anderen Säugetieren, Vögeln und Fischen wurde Cannabinoid-Rezeptoren nachgewiesen.  Bei den Tieren, wie auch beim Menschen ist das ECS für die normale Körperfunktion verantwortlich. Dabei finden sich die Rezeptoren des ECS in nahezu allen Geweben und Organen des Körpers: im Gehirn, Rückenmark, Immunsystem, Lunge, Herz, in den Blutgefäßen, Leber, Niere, Darm, Haut usw.

 

Fazit

Es gibt noch vieles über das Endocannabinoid-System zu lernen, doch scheint es eine entscheidende Rolle in unserer Gesundheit und in unserem allgemeinen Wohlbefinden zu spielen. Zukünftig könnte sogar unser Endocannabinoid-Tonus als Indikator für unsere Gesundheit dienen. Wer weiß? Bisher können wir unser Endocannabinoid-System mit guter Ernährung und ausreichend Bewegung stärken. In Stress-Situationen, sowie in Phasen erhöhter emotionaler und körperlicher Belastung können wir unser ECS mit Phytocannabinoiden aus der Hanfpflanze unterstützen und ausbalancieren.

 

Zu viele neue Begriffe? Die wichtigsten Stichworte der Modernen Cannabis Kultur haben wir für Sie in unserem Cannabis Glossar zusammengefasst – von A wie Adaptogen bis V wie Vollspektrum Öl.
Wir erlauben uns keinerlei medizinische Beratung. Unsere Produkte sind nicht zur Diagnose, Behandlung, Heilung oder Vorbeugung von Krankheiten bestimmt. Das Cannabidiol in ARTBOTANICS Hanf Extrakten ist ein natürlicher Bestandteil der Nutzpflanze Hanf.
[Image ©: Emiliano Vittoriosi]

"Wenn Sie sich keine Zeit für Ihr Wohlbefinden nehmen, werden Sie sich Zeit für Ihre Krankheit nehmen müssen!"

Autor unbekannt