ARTBOTANICS CBD Guide

Was ist CBD und was soll der ganze Hype?

CBD steht für Cannabidiol, einem Cannabinoid aus der Hanfpflanze. Cannabidiol gehört zur Gruppe der Adaptogene - biologisch aktiven Pflanzenstoffen, die dem Organismus helfen können, sich erhöhten körperlichen und emotionalen Stresssituationen anzupassen.

Macht CBD high?  - Nein! CBD hat keinerlei psychoaktiv berauschende Wirkung.

Sind Cannabis, Hanf und Marihuana dasselbe? – Nein, das ist ein weit verbreitetes Missverständnis.

Cannabis (oder genauer Cannabis Sativa L.) ist die lateinische Bezeichnung einer Pflanzenfamilie, zu der Marihuana und Hanf gehören. Obwohl es sich um Verwandte handelt, unterscheiden sich Marihuana und Hanf in Bezug auf Biologie, Aussehen und Anbaumethoden deutlich voneinander. Marihuana ist die umgangssprachliche Bezeichnung für THC haltige Cannabispflanzen. Hanf bzw. Nutzhanf dagegen bezieht sich auf Pflanzen, die zur Herstellung und Produktion der unterschiedlichsten Produkte verwendet werden können, vom Nahrungsmittel über Textilien bis hin zu Baumaterial. Beide Gattungen wurden während Nixons "War on Drugs" zusammengefasst und verboten, als seine Regierung das Gesetz über kontrollierte Substanzen von 1970 unterzeichnete. Seitdem leidet Cannabis unter toxischen Fehlinformationen und sozialen Stigmen.

Also, um es kurz zusammenzufassen ...

  1. CBD ist ein Adaptogen.
  2. CBD Öl macht nicht high.
  3. Cannabis ist eine Pflanzenfamilie.
  4. Marihuana und Hanf sind Mitglieder der Cannabisfamilie. 

 

MARIHUANA VERSUS HANF:

Der wichtigste Unterschied zwischen Marihuana und Hanf sind die Cannabinoide, die jede Pflanze herstellt. Cannabinoide sind chemischen Verbindungen, die von Cannabispflanzen produziert werden und eine breite Palette von therapeutischen Vorteilen bieten. Zwei der am häufigsten vorkommenden Cannabinoide sind THC (Tetrahydrocannabinol) und CBD (Cannabidiol). Die umgangssprachliche Bezeichnung für stark THC haltige Cannabispflanzen, bzw. deren getrocknete, harzhaltige Blüten und blütennahen, kleinen Blätter ist Marihuana. Hanf (auch Nutzhanf oder Industriehanf genannt) meint hingegen THC arme Sorten, die beispielsweise zur Herstellung von Baumaterial, Kleidern, oder Papieren genutzt werden. Wenn Sie Cannabis konsumieren, binden sich die entsprechenden Cannabinoide an verschiedene Rezeptoren im ganzen Körper. Es gibt heute mindestens 113 verschiedene bekannte Cannabinoide.

 

CBD VERSUS THC:

Cannabinoide interagieren mit einem biologischen Pfad im Körper, dem Endocannabinoidsystem, einem Teil des Nervensystems, welches an der Regulierung verschiedener kognitiver und psychologischer Prozesse beteiligt ist, darunter Stimmung, Immunsystem, Schlafzyklus, Stoffwechsel, Schmerz und Herz-Kreislauf-System. 

Zwei primäre Endocannabinoidrezeptoren wurden als CB1 (1990) und CB2 (1993) identifiziert. CB1-Rezeptoren kommen hauptsächlich im Gehirn vor und werden vom Anandamid beeinflusst, einem Neurotransmitter, der für Vergnügen, Motivation und Hunger verantwortlich ist. Derselbe Neurotransmitter wird während des Trainings freigesetzt und verursacht das sogenannte „Läuferhoch“. THC mit einer extrem ähnlichen Molekülstruktur wie Anandamid passt perfekt in CB1-Rezeptoren und beeinflusst somit Freude, Motivation, Hunger und kreiert das angesprochene High.

CBD dagegen bindet nicht direkt an CB1-Rezeptoren, sondern hemmt diese indirekt. Es wurde nachgewiesen, dass es psychische und mentale Stressfaktoren im Gehirn reduziert. Zudem beeinflusst CBD die CB2-Rezeptoren, die im gesamten übrigen Körper vorhanden sind. Eine unausgewogene Funktion von CB2-Rezeptoren wurde mit praktisch allen Arten von Erkrankungen des Menschen in Verbindung gebracht, von Herz-Kreislauf-, Magen-Darm-, neurodegenerativen, Autoimmun-, Haut-, Knochen- bis hin zu Schmerzerkrankungen. Wenn CBD in Ihren Blutkreislauf gelangt, wirkt das Cannabinoid auf die CB2-Rezeptoren in Ihrem Körper, um die Homöostase d.h. das stabile Gleichgewicht der physiologischen Körperfunktionen wiederherzustellen bzw. zu fördern. 

Zusammenfassend zielt THC auf Cannabinoidrezeptoren im Gehirn ab, während CBD mit Cannabinoidrezeptoren im gesamten Körper interagiert. Somit wirken sich THC und CBD auf unterschiedliche Weise auf Ihren mentalen, physischen und psychischen Zustand aus.

 

ERZÄHL MIR MEHR ÜBER CBD

CBD ist die Abkürzung für Cannabidiol, einem Cannabinoid, das vorrangig in Hanf vorkommt und analgetische, entzündungshemmende und angsthemmende Eigenschaften ohne psychoaktive Wirkung aufweist. Klinische und anekdotische Hinweise legen nahe, dass CBD bei Anfallsleiden, Schmerzen, Entzündungen, Angstzuständen, Morbus Crohn und Multipler Sklerose helfen kann, um nur einige zu nennen. 

Die Anwendung von Cannabidiol beschränkt sich jedoch nicht auf schwerwiegende gesundheitliche Probleme. Es wird angenommen, dass CBD die Stimmung, das Immunsystem, den Schlafzyklus, Stoffwechsel und das Herz-Kreislauf-System positiv unterstützen kann. Benutzer berichten bereits bei geringer Dosierung von einer merklichen Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens. 

Auf dem Markt werden zwei Arten von CBD angeboten: Isolat und Vollspektrum bzw. Breitspektrum CBD Öle. CBD Isolat ist wie der Name vermuten lässt reines Cannabidiol. Vollspektrum CBD Öle dagegen beinhalten das gesamte Spektrum der in der Pflanze vorkommenden Cannabinoide und Terpene und machen sich den sogenannten Entourage Effekt zunutze, wonach spezifische Verbindungen ihre Wirkung im Zusammenspiel verstärken. 

 

FAZIT

Cannabis ist eine Pflanze, die die Menschen schon seit Tausenden von Jahren begleitet und auf vielfältige Weise unterstützt. Cannabidiol als Wirkstoff bekommt langsam die Aufmerksamkeit der Forschung, die es schon lange verdient. Bis das volle Ausmaß der therapeutischen Wirkungen von CBD bekannt ist, und wir wissen wozu genau das heilende Cannabinoid in der Lage ist, müssen wir uns auf die Anekdoten und persönlichen Erfahrungen von Tausenden von Menschen verlassen, deren Leben sich dank CBD zum Besseren verändert hat. Für uns ist das mehr als genug, und CBD gehört längst zur täglichen Wellnessroutine!

[IMAGE ©: Taneli Lahtinen] 

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