Cannabinoide: Eine kurze Einführung

Cannabinoide sind kleine Botenstoffe, die in der Lage sind, den Stoffwechsel der Zellen zu beeinflussen. Unterteilt werden Cannabinoide in körpereigene, sogenannte Endocannabinoide und Phytocannabinoide, die von Pflanzen abgeleitet werden.

Von allen Dutzenden Cannabinoiden in der Cannabispflanze kommen THC und CBD am häufigsten vor. Diese Tatsache und die Erkenntnis, dass es sich bei THC um eine berauschende Verbindung handelt, haben CBD und THC zu den bekanntesten aller Cannabinoiden gemacht. Doch existieren nach aktuellem Kenntnisstand mindestens hundert weitere Cannabinoide in der Hanfpflanze, und mit der Entwicklung der Wissenschaft von Cannabis-basierter Gesundheit und Wohlbefinden werden wir noch viel mehr über sie hören.  

Gleichwohl gewinnt ein Phänomen das als Entourage Effekt bezeichnet wird, und sich auf die Wechselwirkung verschiedener Pflanzenkomponenten und ihr Gesamtheilungspotential bezieht, an Aufmerksamkeit. Der Entourage Effekt legt nahe, dass die Verwendung aller Pflanzenkomponenten in ihrer natürlichen Zusammensetzung wirksamer ist, als die alleinige Verwendung einzelner Cannabinoide.

Der Blick auf die gesamte Bandbreite der Cannabinoide ist hilfreich, da jedes seine einzigartigen Heilungsvorteile bietet, aber auch seine Grenzen aufweist. THC beispielsweise ist durch seine berauschende Wirkung und durch die einfache Tatsache, dass einige Menschen es nicht so gut vertragen wie andere, begrenzt. Andere Cannabinoide weisen jedoch Heilungseigenschaften und weniger bis gar keine nachteiligen Wirkungen auf. CBD ist das beliebteste von ihnen, viele andere der in Cannabis vorkommenden Verbindungen sind bisher jedoch kaum untersucht.

 

Hier kommen einige der in Hanf vorkommenden Cannabinoide und ihre vermuteten Eigenschaften:
Cannabichromen (CBC):

antibakteriell, entzündungshemmend, beruhigend, schmerzlindernd (in Verbindung mit THC), antifungal, antidepressiv, tumorhemmend, knochenaufbauend, zellregenerierend

Cannabinol (CBN):

Appetit anregend, antibakteriell, schmerzlindernd, entzündungshemmend, antiasthmatisch, entkrampfend, beruhigend

Cannabigerol (CBG):

antibakteriell, leicht antifungal, schmerlindernd, moderat antidepressiv, antitumoral

Tetrahydrocannabinolsäure (THCA): 

der nicht berauschende „Elternteil“ von THC:
gegen Übelkeit, gegen Anfälle, krampflösend, tumorhemmend

Cannabidiolsäure (CBDA):

der nicht berauschende „Elternteil“ von CBD:
gegen Übelkeit, entzündungshemmend, tumorhemmend

 

Interessant ist auch die Vermutung einiger Forscher, dass Cannabinoide in verschiedenen Pflanzentypen vorkommen können, wie von den Autoren einer 2010 im British Journal of Pharmacology veröffentlichten Studie mit dem Titel „Phytocannabinoids beyond the Cannabis plant: Do they exist?“ vermutet. So wurde CBD bereits aus der Humuluspflanze extrahiert, die allgemein als Hopfen bekannt ist und zur Familie der Hanfgewächse zählt.

 

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Wir erlauben uns keinerlei medizinische Beratung. Unsere Produkte sind nicht zur Diagnose, Behandlung, Heilung oder Vorbeugung von Krankheiten bestimmt. Das Cannabidiol in ARTBOTANICS Hanf Extrakten ist ein natürlicher Bestandteil der Nutzpflanze Han
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"Wenn Sie sich keine Zeit für Ihr Wohlbefinden nehmen, werden Sie sich Zeit für Ihre Krankheit nehmen müssen!"

Autor unbekannt