Moms Wellness: CBD in der Stillzeit

In der heutigen Zeit wird die Notwendigkeit einer intakten Natur immer dringlicher, gleichzeitig steigt der Wunsch nach Verbindung und natürlichen Heilmitteln bzw. pflanzlichen Alternativen für ein ganzheitliches Wohlbefinden.

Als Mutter von drei Kindern kenne ich die Herausforderungen, die jungen Mamas begegnen. Der Mix aus Übermüdung, Abgeschlagenheit, Hormonumstellung, Wäschebergen und Zeitverschiebung pustet einen mitunter schneller aus der Rosa-Baby-Blase, als man es sich vorstellen kann.

Inwieweit kann Cannabis Frauen und junge Mütter in ihrem Alltag unterstützen? Und ist CBD für stillende Mütter überhaupt geeignet?

 

Heilpflanze Cannabis

Cannabis ist eine uralte Heilpflanze. Im Laufe der Geschichte hat sie bereits unzähligen Frauen als medizinisches Hilfsmittel gegen die verschiedensten Beschwerden gedient. Von Kopfschmerzen bis zu Menstruationskrämpfen. Im alten Ägypten sollen Frauen Vaginalschmerzen mit Cannabis-Zäpfchen gelindert haben, Frauen im Europa des 11. Jahrhunderts behandelten angeblich geschwollene und schmerzende Brüste mit einer Mischung aus Cannabis und Lammfett, und Königin Viktoria als prominenteste Anwenderin soll ihre prämenstruellen Beschwerden mit Hanf kuriert haben.

Auch heute noch verwenden viele Frauen Cannabis, um Schmerzen, Migräne, Stimmungsschwankungen oder PMS Symptome zu lindern. Durch die immer stärker werdende Aufmerksamkeit, die die Pflanze und insbesondere ihre Verbindung CBD in jüngster Zeit gewonnen hat, eröffnen sich ganz neue Ansätze einer pflanzenbasierten Wellness.

 

CBD Grundlagen

CBD steht für Cannabidiol und ist eine chemische Verbindung, die in nennenswerten Mengen ausschließlich in Cannabis vorkommt. Dabei hat CBD anders als THC keinerlei berauschend psychoaktive Wirkung.

Das Molekül kann als Adaptogen gezählt werden, - als biologisch aktiver Pflanzenwirkstoff, der dem Organismus helfen kann, sich erhöhten emotionalen und körperlichen Stress-Situationen besser anzupassen und so das allgemeine Wohlbefinden zu fördern.

CBD interagiert als pflanzliches Cannabinoid mit unserem Endocannabinoidsystem, einem Teil des Nervensystems, welches laut aktuellem Stand der Wissenschaft maßgeblichen Einfluss auf unsere Gesundheit hat, indem es unter anderem unseren Schlaf-Wach-Rhythmus, unsere Stimmung, unser Herz-Kreislauf-System und unser Immunsystem beeinflusst. CBD soll entzündungshemmende, sowie schmerzlindernde Eigenschaften aufweisen, und eine ausgleichende Wirkung auf die verschiedenen Körpersysteme haben.

 

Die Herausforderungen in der Stillzeit

Studien zufolge leiden bis zu 85 Prozent der Frauen nach einer Geburt unter Stimmungsschwankungen, an Schlafmangel, Schmerzen, oder Stress.

Eine Geburt ist immer ein magisches Ereignis und zugleich eine unfassbare Kraftanstrengung der Frau, ganz gleich ob es sich um eine natürliche Geburt, oder einen Kaiserschnitt handelt. Das Wochenbett in den ersten Wochen nach der Geburt sollte heilig und unantastbar sein. Doch die intensive Verantwortung, die das neue Leben mit sich bringt (möglicherweise noch gepaart mit dem eigenen Perfektionismus), können in dieser sensiblen Phase schnell überfordern.

Schlafmangel, Schmerzen, Hormonstörungen, Angstzustände und Stress können die körperliche und geistige Gesundheit junger Mütter schädigen und in schlimmen Fällen zu Depressionen führen.

Moms Wellness - CBD in der Stillzeit

 

Pharmazeutische Arzneimittel versus CBD

Der Arzneimittelmarkt bietet eine Vielzahl pharmazeutischer Medikamente zum Einsatz gegen die unterschiedlichsten Symptome: gegen Übelkeit, gegen Schmerzen, zur Entspannung, als Anti-Depressiva und, und, und… Die Präparate behandeln in der Regel nur ein Symptom und weisen im kleingedruckten Beipackzettel häufig eine ganze Reihe möglicher Nebenwirkungen auf. Ob die einzelnen Medikamente miteinander kombiniert werden können, um mehrere Beschwerden zu behandeln, ist häufig unklar. In der Schwangerschaft und Stillzeit ist die Einnahme nur nach sorgfältiger Risiko-/Nutzen- Abwägung und in Rücksprache mit einem Arzt empfohlen.

So ist es nicht verwunderlich, dass junge Mütter nach Alternativen zur Behandlung ihrer Beschwerden und Verbesserung ihres allgemeinen Wohlbefindens suchen. Die Forschungen rund um das Cannabinoid CBD sind noch ausbaufähig, bisherige Ergebnisse und vor allem anekdotische Beweise legen jedoch nahe, dass CBD durch seine vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten und seine ausgleichende Wirkung auf die verschiedenen Körpersysteme eine natürliche und wirksame Alternative zu pharmazeutischen Arzneimitteln sein kann.

 

Muttermilch enthält von Natur aus Cannabinoide

Was wir wissen ist, dass unsere Muttermilch ganz natürlich körpereigene Cannabinoide, sogenannte Endocannabinoide enthält. Unsere körpereigenen Cannabinoide interagieren mit den gleichen Rezeptoren in unserem Endocannabinoidsystem, wie die aus der Cannabispflanze stammenden Phytocannabinoide. Dabei wird Cannabinoiden eine große Bedeutung für die menschliche Entwicklung und allgemeine Gesundheit zugesprochen.

Die in der Muttermilch vorkommenden Endocannabinoide sollen den Saugreflex und das Hungergefühl des Neugeborenen stimulieren. Gestillte Babys zeigen deutliche Symptome des natürlichen Cannabinoidkonsums, in der Regel sind sie beruhigt und entspannt. Scheinbar sind Cannabinoide ein Inhaltsstoff, der die natürliche Muttermilch gegenüber industrieller Flaschenmilch deutlich überlegen macht.

 

Wie sicher ist die Verwendung von CBD in der Stillzeit?

Bisher gibt es keine aussagekräftigen Studien zur Verwendung von CBD in der Stillzeit.

Es existieren Studien zum Konsum von THC-haltigem Cannabis, die jedoch nicht repräsentativ sind. Zum einen unterscheiden sich die Ergebnisse je nach kultureller Akzeptanz der Pflanze, zum anderen ist aufgrund der Stigmatisierung von Cannabis die ehrliche Angabe des Konsumverhaltens in Umfragen häufig anzuzweifeln.

Cannabinoide wie CBD und THC gehen in die Muttermilch über! Metabolisierte Formen der beiden Verbindungen wurden in Muttermilch-Proben stillender Frauen gefunden. Wie viele pflanzliche Cannabinoide in die Muttermilch übergehen, ob die Moleküle in aktiver Form oder nur als Abbaustoffe in die Milch gelangen, und wie die Art der Cannabinoid-Aufnahme in Form von Ölen, als Nahrungsmittel oder Inhalation die Ansammlung der Wirkstoffe in der Muttermilch beeinflusst, ist nicht geklärt.

 

5 Fakten zu CBD für stillende Mütter:

  1. In der Schwangerschaft und Stillzeit ist die Einnahme und Anwendung von CBD Produkten nicht empfohlen. Das liegt in erster Linie an mangelnder Studienlage.

  2. Die Behandlung von Symptomen wie Übelkeit, Kopfschmerzen, Krämpfen, Stimmungsschwankungen und Abgeschlagenheit mit CBD scheint vielversprechend zu sein. Im Gegensatz zu herkömmlichen Medikamenten, die in der Stillzeit verschrieben werden, kommt CBD praktisch ohne Nebenwirkungen aus.

  3. Körpereigene Cannabinoide, sogenannte Endocannabinoide kommen ganz natürlich in der menschlichen Muttermilch vor. Endocannabinoide erfüllen im Körper die gleichen Aufgaben wie die externen Cannabinoide der Cannabispflanze. Forscher gehen sogar davon aus, dass Cannabinoide für uns überlebenswichtig sind.

  4. CBD besitzt das Potential als pflanzliche Alternative einen großen Beitrag zu unserer Gesundheit und zu unserem Wohlbefinden beizutragen.

  5. Jede Mutter trifft verantwortungsvolle Entscheidungen für sich selbst und ihre Kinder!

Die Entscheidung, ob CBD für Sie eine alternative Behandlung für postnatale Beschwerden in der Stillzeit darstellt, bleibt Ihnen allein überlassen. Ich rate Ihnen stets professionellen, ärztlichen Rat einzuholen, bevor Sie Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen, insbesondere in der Schwangerschaft und Stillzeit.

 

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Wir erlauben uns keinerlei medizinische Beratung. Unsere Produkte sind nicht zur Diagnose, Behandlung, Heilung oder Vorbeugung von Krankheiten bestimmt. Das Cannabidiol in ARTBOTANICS Hanf Extrakten ist ein natürlicher Bestandteil der Nutzpflanze Hanf.
[Image: Fanny Renaud]

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"Wenn Sie sich keine Zeit für Ihr Wohlbefinden nehmen, werden Sie sich Zeit für Ihre Krankheit nehmen müssen!"

Autor unbekannt