Der Unterschied zwischen CBD und THC

Cannabidiol und Tetrahydrocannabinol - beide Moleküle kommen in der Cannabispflanze vor und weisen therapeutische Wirkungen auf. Doch wie unterscheiden sich die Wirkstoffe, was sind die Besonderheiten und welche Gemeinsamkeiten haben CBD und THC?

Lesen Sie weiter, um zwei der wichtigsten Verbindungen der Cannabispflanze kennen zu lernen.

 

Vorweg die Gemeinsamkeiten von CBD und THC

CBD und THC kommen in nennenswerten Mengen ausschließlich in der Cannabispflanze vor. Sie gehören zu einer Gruppe chemischer Verbindungen, die als Cannabinoide bzw. Phytocannabinoide bezeichnet werden. Forscher gehen von bis zu 100 verschiedenen Cannabinoiden in der Cannabispflanze aus, das Interesse der Wissenschaftler haben allerdings bisher nur einige wenige geweckt. Cannabinoide sind in den Blüten der Pflanze am stärksten konzentriert, kommen aber auch in den Blättern vor.

Cannabinoide beeinflussen den Körper, indem sie mit dem Endocannabinoidsystem interagieren, einem Teil des Nervensystems, welches laut aktuellem Wissensstand eine entscheidende Rolle für die Gesundheit und das allgemeine Wohlbefinden spielt. Noch ist das Endocannabinoidsystem nicht vollständig verstanden, es wird jedoch angenommen, dass es dazu beiträgt, Körper und Geist in einem ausgeglichenen Zustand zu halten. Es soll unter anderem Stimmung, Herz-Kreislauf-System, Immunsystem, Stoffwechsel und Schlaf-Rhythmus beeinflussen.

 

Was ist der größte Unterschied zwischen CBD und THC?

Der größte Unterschied zwischen CBD und THC ist die Art und Weise, wie die beiden Cannabinoide unseren Geist beeinflussen. Insbesondere THC kann psychoaktiv berauschend wirken, wohingegen CBD keinerlei berauschende Wirkung aufweist.

Um die berauschenden Effekte von THC zu spüren, müssen Sie eine ausreichende Menge THC konsumieren. Medizinisches Cannabis hat in der Regel einen THC Anteil von 5 – 20 Prozent, je nach Züchtung. Nutzpflanzen (Faserhanf, Nutzhanf), die unter anderem zur Herstellung von Seilen, Baumaterial oder Biokunststoffen verwendet werden, haben einen sehr niedrigen THC Wert. In Deutschland gilt für Nutzhanf ein Grenzwert von 0,2% THC. Der CBD Anteil ist bei Nutzhanf wesentlich höher.

Im Gegensatz zu THC wirkt CBD nicht berauschend. Tatsächlich gibt es sogar Hinweise darauf, dass CBD den berauschenden Effekten von THC entgegenwirken kann. Und auch wenn CBD nicht berauschend wirkt, so kann es doch unsere Stimmung und die Art und Weise, wie wir uns fühlen, beeinflussen. Die Stichpunkte sind hier Entspannung und Gelassenheit.

Der Unterschied zwischen CBD und THC

 

Die medizinischen Vorteile von CBD und THC

CBD wie auch THC weisen therapeutische Wirkungen auf, dennoch ist ihre medizinische Verwendung umstritten. Bisher gibt es zwar eine Fülle anekdotischer Beweise für die schmerzlindernden, entzündungshemmenden oder stimmungsaufhellenden Eigenschaften der Verbindungen, doch noch sind sie von der klinischen Forschung nicht ausreichend unterstützt, und Experten fordern zu Recht mehr Forschung auf dem Gebiet.

In Form von medizinischem Cannabis findet THC bereits Verwendung zur Linderung von Schmerzen und Übelkeit, beispielsweise zur Behandlung der Nebenwirkungen einer Chemotherapie bei Krebspatienten.

CBD wird zur Behandlung von Angstzuständen, Epilepsie, Alzheimer, Depression, Entzündungen, Arthritis, Schmerzen, Schlafproblemen und vielem mehr eingesetzt. Laut Umfragen kann ein Großteil der Anwender traditionelle Medikamente durch praktisch nebenwirkungsfreie CBD Präparate ersetzen.

 

Die Nebenwirkungen von CBD und THC

Wie alle chemischen Substanzen können auch CBD und THC Nebenwirkungen haben. Zu viel THC kann eine Reihe negativer Reaktionen hervorrufen, darunter Schwindel, Erbrechen, Angstzustände und eine erhöhte Herzfrequenz.

Im Gegensatz zu THC ist CBD nicht mit schwerwiegenden Nebenwirkungen verbunden. Anwender berichten lediglich von Müdigkeit und bei höheren Dosen von leichten Kopfschmerzen. Die Weltgesundheitsorganisation schrieb 2017, dass CBD offenbar keine negativen Auswirkungen auf die Gesundheit hat oder zu Missbrauch bzw. Abhängigkeit führt.

Eine der größten Gefahren ist leider CBD minderer Qualität. Der CBD-Markt ist bisher nicht reguliert, so dass es schwierig sein kann, genau herauszufinden, was man bekommt. Untersuchungen zeigen, dass einige Produkte ungenau gekennzeichnet sind und auch der Grad der Verschmutzung stellt ein Problem dar. Cannabis ist als Bioakkumulator bekannt, d.h. die Pflanze zieht Giftstoffe und Schwermetalle aus dem Boden. Cannabispflanzen, die mit Pestiziden behandelt oder auf kontaminiertem Boden gezüchtet wurden, können diese Giftstoffe enthalten. Achten Sie beim Kauf ihrer CBD Produkte auf das Herstellerland, vermeiden Sie Produkte aus China und bestehen Sie auf Bio Qualität. Laborberichte und entsprechende Analysezertifikate geben Hinweise auf hochwertige und sichere Produkte. Selbstverständlich sind ARTBOTANICS CBD Öle / Vollspektrum Hanf Extrakte laborgeprüft, sowie frei von Chemikalien und Giftstoffen. Auf Wunsch stellen wir entsprechende Zertifikate zur Verfügung.

 

Weitere Cannabinoide

Während CBD und THC die meiste Aufmerksamkeit bekommen, haben Forscher bereits Dutzende weitere Cannabinoide in der Cannabispflanze identifiziert. Von vielen dieser Verbindungen wird angenommen, dass sie ähnlich wie CBD und THC therapeutischen Wirkungen aufweisen und spezifische gesundheitliche Vorteile haben. So soll Cannabinol (CBN) den Appetit anregen und Cannabigerol (CBG) Schmerzen lindern. Es wird angenommen, dass die einzelnen Cannabinoide synergetisch zusammen wirken, was als Entourage-Effekt bekannt ist.

 

Zu viele neue Begriffe? Die wichtigsten Stichworte der Modernen Cannabis Kultur haben wir für Sie in unserem Cannabis Glossar zusammengefasst – von A wie Adaptogen bis V wie Vollspektrum Öl.
Wir erlauben uns keinerlei medizinische Beratung. Unsere Produkte sind nicht zur Diagnose, Behandlung, Heilung oder Vorbeugung von Krankheiten bestimmt. Das Cannabidiol in ARTBOTANICS Hanf Extrakten ist ein natürlicher Bestandteil der Nutzpflanze Hanf.

Beliebteste Produkte

"Wenn Sie sich keine Zeit für Ihr Wohlbefinden nehmen, werden Sie sich Zeit für Ihre Krankheit nehmen müssen!"

Autor unbekannt