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Cannabidiol (CBD) ist ein Adaptogen aus der Hanfpflanze, - ein biologisch aktiver Wirkstoff, der dem Organismus helfen kann, sich erhöhten emotionalen und körperlichen Stress - Situationen anzupassen und das allgemeine Wohlbefinden zu fördern.

Medizin aus Hanf wird seit Jahrhunderten traditionell in vielen Kulturen eingesetzt. Queen Victoria behandelte ihre prämenstruellen Beschwerden mit Hanf Extrakten, und Aufgüsse aus den Samen der Pflanze wurden gegen allerlei Leiden eingesetzt - von Krämpfen, über Heiserkeit bis hin zu Ohrenschmerzen.

Während sich im Westen nach einer ideologisch, politisch und wirtschaftlich motivierten Cannabis-Prohibition Freizeit-Konsumenten, Patienten und Wissenschaftler lange Zeit ausschließlich auf die psychoaktiv berauschende Verbindung THC konzentriert haben, wurde CBD vernachlässigt. Dabei ist CBD neben THC eine der häufigsten vorkommenden Verbindungen der Hanfpflanze. Heute wissen wir, dass beide Cannabinoide therapeutische Wirkungen aufweisen, CBD jedoch im Unterschied zu THC keine negativen Nebenwirkungen oder bewusstseinsverändernde Eigenschaften aufweist.

CBD hat das Potenzial, auf natürliche Weise die Homöostase des Nervensystems zu unterstützen, dadurch Fokus und Klarheit zu verbessern, Stress und Angst abzubauen, den Schlaf zu unterstützen, Schmerzen und Entzündungen zu lindern oder ganz einfach unser allgemeines Wohlbefinden zu fördern.

 

Wie wirkt CBD?

CBD interagiert mit einem biologischen Pfad im Körper, dem so genannten Endocannabinoidsystem (ECS), einem Teil des Nervensystems, welches an der Regulierung verschiedener kognitiver und psychologischer Prozesse beteiligt ist, darunter Stimmung, Immunsystem, Schlafzyklus, Stoffwechsel, Schmerz und Herz-Kreislauf-System. 

CBD als Phytocannabinoid aktiviert wie die körpereigenen Endocannabinoide die Rezeptoren des Endocannabinoidsystems. Eine unausgewogene Funktion der ECS wurde mit vielen Arten von Erkrankungen des Menschen in Verbindung gebracht, von Herz-Kreislauf-, Magen-Darm-, neurodegenerativen, Autoimmun-, Haut-, Knochen- bis hin zu Schmerzerkrankungen. 

 

Wie kann ich von CBD profitieren?

Dem Wirkstoff Cannabidiol werden analgetische, entzündungshemmende und angsthemmende Eigenschaften nachgesagt. Klinische und anekdotische Hinweise legen nahe, dass CBD bei Anfallsleiden, Schmerzen, Entzündungen, Angstzuständen, Morbus Crohn oder auch Multipler Sklerose helfen kann. In den USA wurde kürzlich ein erstes Medikament auf CBD Basis gegen Epilepsie zugelassen.

CBD kann Teil der persönlichen Wellness-Routine sein, oder als unterstützender Begleiter in Stressphasen zur Seite stehen. Der pflanzliche Wirkstoff wurde bereits 2017 von der WHO für positiv bewertet, und hat als Nahrungsergänzungsmittel* das Potential:

 

CBD Dosierung

Die individuell passende Dosierung hängt von vielen Faktoren ab und lässt sich nicht pauschalisieren. Wir raten mit einer kleinen Dosierung zu beginnen und diese langsam zu steigern, um die gewünschten Effekte zu erzielen. Dabei hängt die persönliche Wohlfühl-Dosis von Alter, Gewicht, Geschlecht und genereller Verteilung der Cannabinoid Rezeptoren im Körper ab. Erfahrungsgemäß hilft ein CBD Tagebuch die persönliche Dosierung zu bestimmen.

Eine durchschnittliche Dosis CBD scheint laut Umfragen bei ca. 30mg pro Tag zu liegen. Experten sprechen von einer regulären Dosierung bis zu 100mg CBD pro Tag. Dosierungen über 100mg täglich gelten als „Hochdosis“ und empfehlen unbedingt eine Rücksprache mit einem Arzt, wenngleich bisher höchsten Müdigkeit und leichte Kopfschmerzen bei sehr hohen Einnahmemengen CBD beobachtet wurden.

 

Möchten Sie mehr über die Vorteile und Verwendungsmöglichkeiten von CBD erfahren? Werfen Sie einen Blick in unser Magazin, und lesen Sie zu Beginn die Vorteile von CBD Öl sowie die Frage der Dosierung.
Die wichtigsten Stichworte der Modernen Cannabis Kultur haben wir für Sie in unserem Cannabis Glossar zusammengefasst – von A wie Adaptogen bis V wie Vollspektrum Öl.

 

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